Der Autor, Dr. Markus Hänsel-Hohenhausen, hat sie im Jahr 2000 selbst als Beispiele in seiner Glosse:
Schafe im Wolfspelz.
Wie Dienstleisterverlage, vulgo Zuschussverlage, die Herde schreibender Lämmer umschleichen
veröffentlicht. Dr. Hänsel-Hohenhausen ist als Gründer des umstrittenen Fouque-Verlags* der wohl weithin bekannteste Zuschussverleger im deutschsprachigen Raum und hat, wie seine Unternehmen, verständlicherweise ganz andere Ansichten als die von ihm zitierten Äußerungen namhafter Medien, Institutionen und Personen – Zitate, mit denen er sich in seiner Glosse auseinandersetzt:
- »Den Zuschussverlagen wird vorgeworfen, dass sie 'dem Autor in die Tasche fassen' (Kunst und Kultur der IG Medien)«
- »Die Gewerkschaft der Schriftsteller, der Verband deutscher Schriftsteller VS in den IG Medien [...] geht sogar soweit, die Zuschussverlage des Betruges zu bezichtigen …«
- »Ihre Geschäftspraxis diskreditierte der Vorsitzende des Verbandes deutscher Schriftsteller VS, Fred Breinersdorfer, sogar als 'jämmerliche Gelddruckmaschine auf dem Rücken der Autoren'«
- »Einzelne Buchhändler wie zum Beispiel die Firma Hugendubel in Berlin boykottieren Zuschussverlage. 'Solche Praktiken', hieß es dort, sollten nicht unterstützt werden; gemeint war die Vereinnahmung von Zuschüssen und der pauschalisierte Vorwurf, dass diese Verlage die übliche Buchwerbung vermissen ließen.«
- »Die Literaturredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schrieb zum Beispiel: 'Wir haben irgendwann aufgehört, die eingehenden Bücher aus dem Fouque Verlag zu notieren, da wir mit diesen unverlangten Neuerscheinungen regelrecht bombardiert wurden'.«
- »Die Frankfurter Rundschau teilte sogar unverblümt mit, dass der verantwortliche Literaturredakteur 'keine Bücher besprechen lässt, die in sog. Zuschussverlagen erscheinen'.«
Der Text "Schafe im Wolfspelz" ist inzwischen auch von der Hänsel-Hohenhausen-Firma Brentano Gesellschaft m.b.H. Frankfurt auf deren Internetseite "Haus-der-Literatur.de" veröffentlicht.
