Autoren-Magazin

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Autoren-Informationen

Meinungs-, Informations-, Pressefreiheit

Meinungs-, Informations-, Pressefreiheit

Aus News & Meinungen vom 28.9.2005:

Oberlandesgericht gibt Autorenhaus Recht
Bund deutscher Schriftsteller unterliegt vor OLG Stuttgart

In dem Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Stuttgart hat der Bund deutscher Schriftsteller nach Anraten des Senats seinen Antrag zurückgezogen. Somit ist die Einstweilige Verfügung, die das Stuttgarter Landgericht wegen eines Artikels im Deutschen Jahrbuch für Autoren 2005/2006 am 19.4.2005 bestätigt hatte, hinfällig.

Der Artikel "Das weltweite Netz. Schafe im Wolfspelz - oder umgekehrt" beschäftigt sich beispielhaft mit Domains, Links und Namensgleichheiten im Internet von Zuschussverlagen der Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe (Fouqué Verlag, Cornelia Goethe Verlag, Brentano Gesellschaft Frankfurt m.b.H. u.a.) und Schriftstellerverbänden wie der World Writers Association (WWA), London, und dem Bund deutscher Schriftsteller (BDS), Dietzingen. Der BDS verwendet die Domain "schriftsteller-verband.de", ist aber nicht zu verwechseln mit dem Verband deutscher Schriftsteller in der ver.di.

Zuvor hatte der Prozessbevollmächtigte des BDS, RA Franz Frank, St. Wendel, schon den Antrag der ebenfalls von ihm vertretenen WWA zurückziehen müssen, weil er die Rechtsfähigkeit des dubiosen Vereins vor Gericht nicht belegen und auch über die ordungsgemäße Bevollmächtigung des angeblichen WWA-Präsidenten nichts vorlegen konnte. Die gerichtlich festgesetzte Kostenerstattung hat die WWA bis heute nicht geleistet.

Rechtsanwalt Dr. Jan B. Nordemann, Boehmert & Boehmert, Berlin, der den Autorenhaus-Verleger Manfred Plinke und die Mitherausgeberin des Autoren-Jahrbuchs, Gerhild Tieger, vertritt, sieht in der Auffassung des OLG ein eindeutiges Bekenntnis zur Presse- und Meinungsfreiheit.

Das Deutsche Jahrbuch für Autoren 2005/2006 wird in der zweiten Auflage von Die Werkstatt GmbH, Rastede ausgeliefert. Der Artikel, der damals zu Unrecht verboten wurde, steht hier:Zuschussverlage



Aus unseren News & Meinungen vom 24.6.2005:
Fouque-Verlag
ZDF-Sendung ("WISO ermittelt") vom 11.4.2005

Eine Einstweilige Verfügung des Landgerichts Hamburg vom 1.6.2005 untersagt mir, die bisherige Meldung unter "News und Meinungen" auf www.autoren-magazin.de über eine WISO-Fernsehsendung des ZDF "WISO ermittelt", die sich mit dem Fouqué-Verlag befasst hat, zu wiederholen. Der Antrag wurde von der Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe, vertreten durch den Frankfurter Literaturverlag GmbH, endvertreten durch den Geschäftsführer Dr. Uwe Frank, Großer Hirschgraben 15, 60311 Frankfurt am Main am 24.5.2005 gestellt.

Ein zuvor beim Landgericht Stuttgart gestellter Antrag auf Einstweilige Verfügung wegen derselben redaktionellen Meldung wurde zurückgezogen. Das wurde allerdings dem Landgericht Hamburg nicht vorgelegt, auch unsere Erwiderung auf die frühere Abmahnung nicht. Das Hamburger Landgericht muss sich nun erneut damit befassen, weil ich Widerspruch gegen die Einstweilige Verfügung einlege.

Zur Erläuterung:
Der Fouque-Verlag (Verlagsgründer Dr. Markus Hänsel-Hohenhausen) gehört zum Frankfurter Literaturverlag GmbH (Geschäftsführer Dr. Uwe Frank), einem Unternehmen des Zuschussverlagskonzerns Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe (Vorstand: Dr. Uwe Frank).
Manfred Plinke, 24. Juni 2005


Zur Pressemitteilung vom 13.4.2005:

Der Hintergrund

Der sogenannte Bund Deutscher Schriftsteller (nicht zu verwechseln mit dem Verband Deutscher Schriftsteller!) hat mit Hilfe von RA Franz Frank vom Anwaltsbüro Frank, Bolz & Stock in St. Wendel eine Einstweilige Verfügung gegen die Herausgeber des Deutschen Jahrbuch für Autoren, Autorinnen 2005/2006 erwirkt, wegen der es eine Klärung über die tatsächlichen Verbindungen und Abhängigkeiten zwischen dem Zuschussverlagskonzern Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe und dem BDS jetzt vor dem Oberlandesgericht Stuttgart geben wird.
Die ebenfalls gegen Gerhild Tieger und Manfred Plinke als Herausgeber des Deutschen Jahrbuchs für Autoren, Autorinnen 2005/2006 erwirkte Einstweilige Verfügung der World Writers Association WWA hat RA Franz Frank beim Gerichtstermin am 5. April 2005 vor dem Landgericht Stuttgart zurückgezogen.



Pressemitteilung vom 13.4.2005

Einstweilige Verfügung von dubiosem Londoner Schriftstellerverband zurückgezogen
Die World Writers Association (WWA), London existiert nicht als rechtsfähige Person - zumindest ist dies die Auffassung von Autorenhaus Verleger Manfred Plinke. Beim Gerichtstermin am 5. April 2005 hat nämlich RA Franz Frank die vom Landgericht Stuttgart am 1. März 2005 erlassene Einstweilige Verfügung zurückgezogen; er konnte die Rechtsfähigkeit der dubiosen WWA nicht glaubhaft machen und über seine Bevollmächtigung durch den angeblichen "Präsidenten" Rico Fernandez nichts Ausreichendes vorlegen.

EV ohne Anhörung und ohne Vorlage des außergerichtlichen Schriftwechsels erlassen
Die Einstweilige Verfügung wurde ohne Anhörung der Herausgeber, allein auf Grund eines fragwürdigen Vortrags von RA Franz Frank, vom Anwaltsbüro Frank, Bolz & Stock, St. Wendel, erlassen, weil im Deutschen Jahrbuch für Autoren 2005/2006 in einem Schaubild nach Auffassung des Gerichts der "Eindruck" erweckt wurde, die WWA "gehöre zu einem weltweiten Netzwerk von Verlagen." Das Gericht hatte nicht geprüft, ob der Londoner Verein überhaupt rechtsfähig ist und ob der angebliche Präsident legitimiert ist, die WWA zu vertreten.

Rechtsanwalt Dr. Jan Bernd Nordemann, Boehmert & Boehmert, Berlin, der die Herausgeber Manfred Plinke und Gerhild Tieger vertritt, hatte der Gegenseite auf ihre Abmahnung hin bereits am 25. Februar 2005 mitgeteilt, dass die Vorlage einer Vertretungsvollmacht für den "Präsident" Rico Fernandez und des Nachweises darüber, dass die WWA tatsächlich als Institution mit eigener Rechtspersönlichkeit existiert, gefordert wird. Statt zu antworten, beantragte RA Franz Frank eine Einstweilige Verfügung, legte aber unser Schreiben dem Gericht nicht vor.

Der Weltverband der Schriftsteller WWA war zum Zeitpunkt der Recherche im Januar 2005 in London bei wichtigen Autorenverbänden nicht bekannt: Auf Anfrage erklärte die Geschäftsführung des größten britischen Autorenverbands, die Society of Authors (7.500 Mitglieder), es handele sich "nicht um eine Organisation, von der ich jemals gehört habe". Auch der Writer's Guild of Great Britain war die WWA in London unbekannt. Sie war weder im Vereinsregister der Charity Commission noch in dem der Mutual Societies registriert und existierte auch nicht als Ltd.

Rico oder Chico?
Bei allen Recherchen hatte sich eines klar ergeben: Rico Fernandez konnten wir nicht finden. Es gibt jedoch einen Chico Francesco mit der Adresse: 70, Fortune Green, London MB6 1DS. Das ist auch die Adresse der WWA, wenn sie in gemeinsamer Werbung mit dem BDS und der Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe auftritt.
Es ist aber auch die Adresse der Citrus Tree Productions Ltd., deren Geschäftsführer Chico Francesco ist. Und diese ist wiederum eine der "6 Kapitalgesellschaften", die die Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe "beherrscht", wie das Unternehmen stolz in seiner Selbstdarstellung erklärt (Stand März 2005).
Damit nicht genug der Verbindungen: Chico Francesco ist ein Bekannter von Herrn Dr. Markus Hänsel-Hohenhausen, dem Begründer der Frankfurter Verlagsgruppe.

Vertrieb von 1000-Seiten-Buch gestört
Das Jahrbuch für Autoren 2005/2006 hatte sich in einem dreiseitigen redaktionellen Beitrag einschließlich Schaubild mit den Verbindungen, Namensgleichheiten, Links, Hosts und registrierten Domaininhabern der angeblichen World Writers Association (WWA) in London, dem sogenannten Bund deutscher Schriftsteller (BDS) in 63128 Dietzenbach (nicht zu verwechseln mit dem Verband deutscher Schriftsteller in der ver.di !) und dem Zuschussverlagskonzern Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe und der Brentano Ges. Frankfurt m.b.H. befasst. An keiner Stelle steht im Jahrbuch für Autoren, die WWA sei Teil eines Verlagsnetzwerks.
Der Autorenhaus Verlag konnte die beanstandete Seite nicht schwärzen, weil sonst der Text des folgenden Beitrags auf der Rückseite nicht mehr lesbar gewesen wäre. Das Buch musste neu gedruckt werden, es enthält statt des beanstandeten Schaubilds einen Text über Zuschussverlage von Umberto Eco.

Konzertierte Einschüchterungskampagne
Seither hat der kleine Berliner Verlag, in dessen Programm Fachliteratur für Drehbuch-, Theater- und Buchautoren erscheint, nur noch mit Abmahnungen und Einstweiligen Verfügungen zu tun.:

- Sogar der Provider der Verlagswebsite www.autoren-magazin.de sollte eingeschüchtert werden.

- Im Buchhandel kursierten diffamierende Briefe des BDS, die Manfred Plinke und den Autorenhaus Verlag in die Nähe von Sekten zu rücken versuchten,

- im Internet wurden herabsetzende Texte mit Nazi-Parolen und Scientology-Vergleichen auf den Homepages

- der World Writers Association (WWA) und der

- Ixlibris/Brentano Ges. Frankfurt m.b.H. (Geschäftsführer Dr. Uwe Frank) über Manfred Plinke und seinen Autorenhaus Verlag verbreitet, die

- Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe (Vorstand: Dr. Uwe Frank) hat Strafanzeigen gegen die Herausgeber wegen "Beleidigung" gestellt - das volle Programm.

Zu dem Zuschussverlagskonzern des Verlagsgründers und Kapitaleigners, Herrn Dr. Markus Hänsel-Hohenhausen, zählt auch der Frankfurter Taschenbuchverlag GmbH (Geschäftsführer Dr. Uwe Frank) und der Frankfurter Literaturverlag GmbH (Geschäftsführer Dr. Uwe Frank). Zum Frankfurter Literaturverlag GmbH gehört auch der Fouque Literaturverlag.


Autorenhaus-Verleger Manfred Plinke
weist darauf hin, dass Rechtsanwalt Franz Frank als Rechtsbeistand gleichzeitig den "Bund Deutscher Schriftsteller (BDS)", die "World Writers Association (WWA)" und auch die Frankfurter Verlagsgruppe vertritt.
RA Franz Frank war aber auch selbst früher Vorstand und jahrelang noch bis 2004 Aufsichtsratsvorsitzender der Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe. Er konnte vor Gericht die Rechtsfähigkeit der dubiosen WWA nicht glaubhaft machen, überdies war eine Eidesstattliche Versicherung, die im Verfahren zur Glaubhftmachung anderer Tatsachen eingereicht wurde, angeblich von Rico Fernandez, der jedoch nach den umfangreichen Recherchen des Autorenhaus-Verlags nach Auffassung von Manfred Plinke gar nicht existiert. Die naheliegende Frage, wer die Eidesstattliche Versicherung (auf Deutsch) geschrieben hat, ist noch unbeantwortet.

Immenser Schaden
Der sogenannte Bund Deutscher Schriftsteller hat, ebenfalls mit Hilfe von RA Franz Frank, eine Einstweilige Verfügung erwirkt, wegen der es eine Klärung über die tatsächlichen Verbindungen und Abhängigkeiten zwischen dem Zuschussverlagskonzern und dem BDS jetzt vor dem Oberlandesgericht Stuttgart geben wird. Für den kleinen Fachbuchverlag ist der bisherige Schaden durch den Neudruck des Jahrbuchs für Autoren, Autorinnen 2005/2006, die Anwalts- und Gerichtskosten und die Verkaufssperre beim Buchgroßhandel immens.

Trotzdem wollen die beiden Herausgeber sich nicht einschüchtern und mundtot machen lassen. Es geht auch um Artikel 5 des Grundgesetzes: Meinungs-, Informations-, Pressefreiheit.



Pressemeldung 21. März 2005

Einstweilige Verfügung gegen sogenannten Bund Deutscher Schriftsteller

Der sogenannte Bund deutscher Schriftsteller (BDS) in 63128 Dietzenbach hat Abnehmer, z.B. Barsortimente auf unzulässige und unlautere Weise über eine Einstweilige Verfügung gegen die Herausgeber des Deutschen Jahrbuchs für Autoren, Autorinnen 2005/2006 informiert, verbunden mit persönlichen Diffamierungen gegen Manfred Plinke und seinen Autorenhaus-Verlag.

Das Landgericht Hamburg hat wegen der Dringlichkeit ohne mündliche Verhandlung und ohne Anhörung des BDS mit Beschluss vom 7.3.2005 eine Einstweilige Verfügung gegen den Bund deutscher Schriftsteller (BDS) e.V., 63128 Dietzenbach, vertreten durch die Präsidentin Frau Renate Stahl, und gegen Frau Adele Frey-Draxler als Unterzeichnerin erlassen. Sie ist auch Leiterin der BDS-Geschäftsstelle. Gegen die einstweilige Verfügung können Rechtsmittel eingelegt werden.

Der Hintergrund:

In der neuen Ausgabe des Deutschen Jahrbuchs für Autoren, Autorinnen 2005/2006 wird kritisch über Zuschussverlage berichtet, insbesondere über den Zuschussverlagskonzern Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe, der Brentano Ges. Frankfurt/M. m.b.H., dem sogenannten Bund deutscher Schriftsteller und einer dubiosen World Writers Association in London. Wegen des Rechtsstreits haben wir die betroffenen Seiten entfernt und das Autoren-Jahrbuch neu drucken lassen - es wird seit 21. März ausgeliefert.

"Branchenhandbuch" Börsenblatt für den deutschen Buchhandel
"Tausendseitiges Vademecum …Das neue Jahrbuch für Autoren gibt der Literatur ihre Adressen." Süddeutsche Zeitung
"Unverzichtbar für etablierte und neue Autoren." Bochumer Krimi-Archiv



Pressemeldung zur Buchmesse Leipzig vom 15. März 2005

Schriftstellerverbände gegen Kleinverlag

Der Autorenhaus Verlag Berlin, in dem zu Jahresbeginn das Deutsche Jahrbuch für Autoren, Autorinnen 2005/2006, ein Branchenhandbuch von mehr als 1000 Seiten, erschien, ist nach Auffassung von Manfred Plinke zum Ziel einer Vernichtungskampagne von zwei Schriftstellerverbänden geworden.

Das Jahrbuch für Autoren 2005/2006 befasste sich in einem dreiseitigen redaktionellen Beitrag mit Schaubild mit zwei Schriftstellerverbänden, dem sogenannten Bund deutscher Schriftsteller (BDS) in 63128 Dietzenbach (nicht zu verwechseln mit dem Verband deutscher Schriftsteller in der ver.di) und einer World Writers Association (WWA) in London sowie dem Zuschussverlagskonzern Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe. Seither hat der kleine Berliner Verlag, in dessen Programm Fachliteratur für Drehbuch-, Theater- und Buchautoren erscheint, nur noch mit Abmahnungen und Einstweiligen Verfügungen zu tun.

Sogar der Provider der Verlagswebsite sollte eingeschüchtert werden, im Buchhandel kursieren diffamierende Briefe des sogenannten Bund Deutscher Schriftsteller (BDS), der den Autorenhaus Verlag in die Nähe von Sekten zu rücken versucht. Im Internet werden herabsetzende Texte auf den Homepages der World Writers Association (WWA) und der ixlibris/Brentano Ges. Frankfurt m.b.H., die zur Frankfurter Verlagsgruppe gehört, über Manfred Plinke und seinen Autorenhaus Verlag verbreitet.

Der Neudruck des Autoren-Jahrbuchs mit einem Text über Zuschussverlage von Umberto Eco wird in wenigen Tagen ausgeliefert.