Autoren-Magazin

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Rechtsanwalt Christian Friedrich Jaensch, Langen, RA Franz Ferdinand Frank, Marpingen

Psychoterror und Rechtsmissbrauch


4.6.2007-Rechtsanwalt Christian F. Jaensch vertritt inzwischen fast alle Gegner gegen uns. Ex-Vorstand und Ex-Aufsichtsrat der Frankfurter Verlagsgruppe, RA Franz Ferdinand Frank, der sich nun als Rechtsbeistand bezeichnet, begleitet bei Verhandlungen oft Rechtsanwalt Christian Friedrich Jaensch. RA Frank ist nicht zu verwechseln mit seinem Bruder Dr. Uwe Frank, Luxemburg, der jetzt Vorstand des Frankfurter Zuschussunternehmens ist.

 

Was wir als Psychoterror ansehen:
Zum Jahresende 2006 haben wir 12 einzelne Zustellungen erhalten, Abmahnungen, Klageschriften, Bestrafungsanträge. Am 24. Dezember, einem Sonntag, um 16 Uhr, Heiligabend, steht ein uns unbekannter, schwarz gekleideter Mann am Gartentor und will in drohender Pose, wie es Gerhild Tieger empfunden hat, 6 verschiedene Zustellungen übergeben. Ein weiterer Mann sitzt im Wagen, wartet bei laufendem Motor. Weitere 6 Zustellungen sind zu Sylvester erfolgt.

Diese Schreiben auf RA Jaenschs Anwaltsbriefbogen sind von Rechtsanwalt Christian Friedrich Jaensch, Langen, unterschrieben, wie er gegenüber Manfred Plinke am 1. Juni 2007 im Landgericht Berlin bestätigt hat.


Was wir als Rechtsmissbrauch ansehen:
10.8.2007-Wenn gleichzeitig an verschiedenen Gerichten dieselben Anträge anhängig sind, z.B. Landgericht Hildesheim (Az 3 O 459/06) und Landgericht Saarbrücken (Az: 3 O 547/06) - es sei, so RA Jaensch, "versehentlich zu einer doppelten Einlegung" gekommen, weil die Vielzahl der Verfahren einen "enormen logistischen Aufwand" nach sich zögen. Die Kammer hat die Unzulässigkeit bestätigt, RA Jaensch den Antrag zurückgezogen.


Sogar das Hanseatische Oberlandesgericht (Az: 5 U 67/06) hat RA Christian Friedrich Jaensch Rechtsmissbrauch bescheinigt. Der Senat schrieb in die Urteilsbegründung wörtlich (Zitat): "Hierbei hat die Antragstellerin verschwiegen, dass sie diesen Antrag bereits zuvor an einem anderen Gerichtsort verfolgt hatte. In diesem Verhalten liegt nach Auffassung des Senats ein Fall missbräuchlichen 'forum-shoppings'..."


Weiterer Rechtsmissbrauch:
10.10.2007-Frankfurter Verlagsgruppe (Weimarer Schiller Presse, Fouque-, Cornelia Goethe-, August Goethe Literaturverlag u.a.) scheitert vor LG Köln (Az 33 O 440/06) -
RA Christian Friedrich Jaensch hat rechtsmissbräuchlich auch am
LG Frankfurt a.M. (Az: 2-03 O 665/06),
LG München (Az: 33 O 19692/06) und am
LG Berlin (Az: 15 O 876/06) 
die gleichen Anträge gestellt und ist gescheitert. Die Berliner Richterin hat folgenden Vermerk diktiert und in die Gerichtsakte aufgenommen:

„Er [Rechtsanwalt Jaensch] erklärte auf Nachfrage außerdem, eine entsprechende Einstweilige Verfügung bei keinem anderen Gericht beantragt zu haben." 

 

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Landgerichte Deutschlands, bitte vor Erlass einer einseitigen Verfügung lesen: Urteil Oberlandesgericht Frankfurt: Keine Wettbewerbsabsicht - kein UWG Autoren-Magazin ist grundsätzlich ein redaktionelles Medium (Az: 6 U 154/06)
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