Autoren-Magazin

Unabhängige, kritische Informationen von Manfred Plinke für Autoren mit aktuellen News, Meinungen, Tipps, Seminaren.
Zitat des Tages: »Zwei Leute, die ein Buch schreiben, sind wie drei Leute, die ein Baby bekommen. « – Evelyn Waugh

Autoren-Informationen

MEDIENBERICHTE ÜBER ZUSCHUSSVERLAGE u.a.

Landgerichte Deutschlands, bitte vor Erlass einer einseitigen Verfügung lesen:
Urteil Oberlandesgericht Frankfurt: Keine Wettbewerbsabsicht, kein UWG - Autoren-Magazin ist grundsätzlich ein redaktionelles Medium (Az: 6 U 154/06)

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Die folgenden Links zu Artikeln über Zuschussverlage bedeuten nicht, dass sich das Autoren-Magazin deren Inhalt zu eigen macht, ganz im Gegenteil, Autoren-Magazin distanziert sich vom Inhalt der verlinkten Seiten, zumal sie jederzeit verändert werden können.

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SZ: Im Land der Dichter und Täuscher

In einem offenen Artikel in der Süsseutschen Zeitung vom 6.7.20120 schildert ein Autor Erfahrungen mit dem Pseudoverlag August von Goethe-Literaturverlag, der zur Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe gehört, einem Unternehmen der Dr. Hänsel-Hohenhausen-Gruppe:

Im Land der Dichter und Täuscher SZ 6.7.2010

 

 

DER SPIEGEL über Zuschussverlage und Markus Hänsel-Hohenhausens Goethe-Gesellschaft

In der Spiegel-Ausgabe vom 28.8.2000 berichtet Carsten Holms in dem Artikel "Mit Herzblut in den Ruin" über Zuschussverlage wie Frieling, R.G.Fischer und u.a. auch über Dr. Markus Hänsel-Hohenhausen (seit 2003 Donatus Prinz von Hohenzollern-Emden): "Hänsel hat sich in Frankfurt am Main am Großen Hirschgraben, gleich neben dem Börsenverein und Goethes Geburtshaus, unter dem Firmennamen 'Goethe-Gesellschaft Frankfurt mbH' niedergelassen."
Hier der Artikel: DER SPIEGEL


Zeitweilig verbotener Artikel mit Schaubild aus dem Jahrbuch für Autoren 2005/2006

In der Ausgabe des Autoren-Jahrbuchs 2005/2006 finden sich aufschlussreiche Beiträge über Zuschussverlage u.a., einer davon wirkte wie ein Stich ins Wespennest:
Artikel mit Schaubild


BuchMarkt: Der Käse und Fouqué

In einem Artikel des Branchenmagazins BuchMarkt vom Juni 2003 wird u.a. über das BGH-Urteil berichtet, das die Aussage in "Kunst und Kultur" zulässt, gegen die der Hänsel-Hohenhausen-Verlag Fouqué u.a. geklagt hatte. Es ging u.a. um diesen Satz:
"Die Klägerin verhalte sich gegenüber den bei ihr publizierenden Autoren wie ein Lebensmittelhändler, bei dem man ein Pfund Käse verlange, es bezahle, dann aber zuhause feststelle, daß man nur 100 Gramm bekommen habe und dies sei ja Betrug ..."
BGH-Urteil
 BGH, NJW 2002, 1192 = AfP 2002, 169 – „Käse-Vergleich“


Vergleich von Zuschussverlagen

In der Berliner Stadtzeitung "Scheinschlag", die selbst von Hänsel-Hohenhausen-Unternehmen geschätzt wird, ist ein vergleichender Artikel erschienen:  Scheinschlag (Frieling und R.G.Fischer sowie Fouque Verlag, dieser gehört zu den Frankfurter Hänsel-Hohenhausen-Zuschussverlagen.)

 

Insider-Zitate

Ein Artikel im Autoren-Magazin über "Schafe im Wolfspelz. Wie Dienstleisterverlage, vulgo Zuschussverlage, die Herde schreibender Lämmer umschleichen": Insiderzitate


Hänsel-Hohenhausen-Zuschussverlag Fouque in ZDF-Sendung Wiso ermittelt

Der zur Frankfurter Verlagsgruppe gehörende Fouque-Verlag war Gegenstand einer Sendung des ZDF-Verbrauchermagazins "WISO ermittelt" am 11.4.2005 und danach ein zweites Mal im Zusammenhang mit dem sogenannten Deutschen Literaturfernsehen der Hänsel-Firma Brentano GmbH Frankfurt am 19.12.2006 - klicken Sie auf ZDF-Mediathek: Teure Veröffentlichung


Verbraucherzentrale NRW kritisiert Zuschussverlage

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor verschiedenen Zuschussverlagen bzw. Dienstleistern auf diesem Gebiet und zitiert den größten deutschen Schriftstellerverband, den VS in der verdi, sowie den Bundeverband junger Schriftsteller.

Sogar der Verlegerverband, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, mahnt bei Verträgen mit Zuschussverlagen: "Vor der Unterschrift sehr genau prüfen".

Hier der ganze Artikel der Verbraucherzentrale NRW


F.A.Z.: Verdi warnt vor Pseudoverlagen

Dr. v. Hänsel-Hohenhausen hatte auf die "Fairlag-Erklärung" der Autorenverbände bereits vor Veröffentlichung mit einer elfseitigen "Denkschrift" reagiert. Darin wirft er den Verbänden u.a. vor, "sich mit ihren Forderungen von Ausgrenzung und Zensur in den geistigen Strom der Autorenverfolgung der Zeit des Nationalsozialismus und des Kommunismus" zu stellen. Hier der vollständige Artikel aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 24. April 2008: Fair geht vor - Verdi warnt vor Pseudoverlagen


Berliner Zeitung: Der Albtraum vom eigenen Buch

Die "Berliner Zeitung" hat am 24. April 2008 einen Artikel von Mathias Schnitzler  über Zuschuss-, Dienstleister- oder Selbstzahlerverlage veröffentlicht:
Der Albtraum vom eigenen Buch


Heise-Online: Frankfurter Zuschussverlag verliert Prozess gegen Wikimedia

Wie Heise-Online berichtet, hat die Frankfurter Verlagsgruppe den von ihr angestrengten Prozess gegen Wikimedia verloren. Heise schreibt u.a.: " Alle sechs beanstandeten Passagen sind nach Überzeugung des Gerichts hinzunehmen, da es sich zumeist um wahre Tatsachenbehauptungen oder zulässige Meinungsäußerungen handelt." Vermutlich wird die Frankfurter Verlagsgruppe gegen das Urteil Berufung einlegen. Der Artikel über die Frankfurter Verlagsgruppe wurde bereits Ende Januar wegen mangelnder Relevanz gelöscht.
Heise-Online-Bericht vom 16.5.2008
Das Urteil mit Urteilsgründen:
Urteil des LG Köln Az 28 O 334/07 (PDF)


Hessischer Rundfunk Fernsehen: Kritischer Bericht über Frankfurter Zuschussverlag

Der Hessische Rundfunk hat im Fernsehen am 1. Juni 2008 eine Sendung der "defacto"-Redaktion über den Hänsel-Hohenhausen-Zuschussverlag ausgestrahlt, der Film steht online: Kritischer Bericht über Frankfurter Zuschussunternehmen



Außer Spesen nix gewesen? Diskussion im Literadio

Am 19. Oktober haben am Stand der IG Autoren Autorinnen diskutiert:
Imre Török (Verband Deutscher Schriftsteller), Gerhard Ruiss (IG Autorinnen/Autoren) und Tobias Kiwitt (Der Bundesverband junger Autoren und Autorinnen) stellten das Aktionsbündnis Fairlag vor. 46 Autorenverbände und Literatureinrichtungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unterstützen das Aktionsbündnis. Selbstzahlerverlage, Druckkostenverlage, Zuschussverlage - was haben AutorInnen davon? Außer Spesen nix gewesen?
Hier die Sendung über im Literadio


Dr. Uwe Frank oder RA Franz Frank?

Über die Rolle des Dr. Uwe Frank und seines Bruders, Rechtsanwalt Franz Frank, wird spekuliert: Mit wem verhandeln Autoren wirklich?

Der Standard vom 16.4.2008

 

Fernsehen filmt - Eklat am Messestand des Frankfurter Zuschussverlags

24.10.2008-Als eine Fernsehredakteurin vom Verbrauchermagazin "defacto" des Hessischen Rundfunks am Messestand des Hänsel-Hohenhausen-Zuschussbetriebs auf der Frankfurter Buchmesse filmte, gab es, wie bekannt wurde, einen unerfreulichen Eklat.

Das ist ungewöhnlich, da sich sonst jeder Buchverlag um die Aufmerksamkeit der Presse und erst recht des Fernsehens bemüht.

Was sind die Gründe für das ungewöhnliche und branchenunübliche Verhalten am Messestand des Zuschussunternehmens?

Defacto-Sendung vom 19.10.2008




DIE ZEIT: Unseriöse Zuschuss-Verlage ködern Neu-Autoren

Erfahrungsbericht im Online-Magazin von DIE ZEIT 9/2009: "Tausche Sparbuch gegen Buch
Unseriöse Zuschuss-Verlage ködern Neu-Autoren mit Versprechen - und ziehen ihnen das Geld aus der Tasche. Ein Erfahrungsbericht. Von Ronit Wolf."
Erfahrungsbericht


Buchreport: Dientleisterverlage sind keine richtigen Verlage

Im Buchreport vom 12.8.2009 ist ein Bericht über die Frankfurter Verlagsgruppe unter dem Titel: "Dientleisterverlage sind keine richtigen Verlage - Nichts vorgelegt, nicht präsent" erschienen. Über die Untrernehmensführung heißt es wörtlich: "Nach Angaben auf der Website wwe.frankfurter-verlagsgruppe.de wurde die Dienstleisterverlagsgruppe bis 2003 von Markus von Hänsel-Hohenhausen geführt, der auch als Prinz von Hohenzollern durchs Leben geht. Jetzt wird die AG von der inzwischen 102-jährigen Ilse Pohl geführt. Als Geschäftsführer firmiert Uwe Frank." Buchreport-Artikel


SPIEGEL-Online: Bezahl-Verlage. Die schönsten Seiten des Schwachsinns

"Die Post, die sechs sogenannten Zuschussverlagen in Deutschland und Österreich im Dezember 2008 zugeht, trägt als Absender den Namen Rico Beutlich."So beginnt der Artikel, in dem berichtet wird, wie drei Autoren bewusst  "Stuss" schrieben und Zuschussverlagen anboten, die teils enthusiastisch reagiert haben: Spiegel Online.

Dazu zählten R.G. Fischer (15.910 bis 30.260 Euro),  der Wagner Verlag, die umstrittene "Deutsche Literaturgesellschaft" (8.119,11 Euro Softcover oder 16.687,28 Euro Hardcover), Novum, der sogenannte Frankfurter August von Goethe Literaturverlag (16.751 bzw. 20.711 Euro)

Nur der Frieling Verlag ist dem Schwachsinn letztendlich nicht aufgesessen. Höflich lehnt er ab: "Sowohl die sprachliche Gestaltung als auch die inhaltliche Konzeption Ihres Textes genügen in der vorliegenden Form nicht unseren verlegerischen Ansprüchen."

Der angebliche Julius Graf von Hirschsprung (dahinter verbirgt sich möglicherweise der nichtadelige Namensträger Markus von Hänsel-Hohenhausen alias Prinz von Hohenzollern alias Leopold von Emden) versucht den Reinfall so zu rechtfertigen: Der Text sei "für unsere dadaistische Buchreihe vorgesehen".



Süddeutsche Zeitung: Tolle Ideen

"Sie haben tolle Ideen"
Talentfreie Autoren

Zuschussverlage locken Möchtegern-Autoren mit vollmundigen Versprechen. "Rico Beutlich", der ein Nonsense-Manuskript einsandte, deckte die Praktiken auf. Ein Gespräch mit Ricos Erfindern. 
 
Süddeutsche Zeitung vom 02.09.2009