Autoren-Notizen
- Von Markus Hänsel bis zu Mark Donatus Leopold Prinz von Hohenzollern-Emden alias Markus von Hänsel-Hohenhausen
- Gegen Tom Cruise und die Scientology-Sekte
- Neonazis immer dreister - Bewährungsstrafen wegen Verbrennung von Anne-Frank-Tagebuch verhängt
- Chronik der Verharmlosungen
- NPD-Chef muss vor Gericht
- Antisemitische und rechtsextremistische Straftaten haben zugenommen
- PEN Deutschland tagt in Luxemburg
- Writers in Prison: M. Bekschon
- Kunstfreiheit gilt auch für Geschmacklosigkeiten oder Schund
- Sünde im Film
- Urteil zur Arbeitslosenversicherung für Selbstständige
- 13TH STREET: Shocking Shorts Award 2007
- 557 Einsendungen beim Stückemarkt
- "Buchreport" an SPIEGEL verkauft
- Shortys fürs Internet
- Webroman
- Buchpreis gibt Sicherheit
- Zeichen als Charaktere
- Atelierkostenübernahme
- Das Wunder, ein Schriftsteller sein zu dürfen
- Daniel Keels Diogenes-Methode
- Quersubvention
- Luftdurchlässig
- Wenn im Radio verborgene Wellen blühen
- Ein Kilometer Lyrik
- Sprachlos oder kopflos?
- Ehemalige Kursleiterinnen und Lektorinnen jetzt freiberuflich tätig
- Neuer Autor für James Bond
- Ideenklau: Drehbuch für Fluch der Karibik
- Autobiographisch oder nicht
- Figurensicherheit
- Schreibprojekt Achtundsechzig : Erinnerungsstücke
- Verlagswörterbuch
- Literaturwettbewerb für Jenaer Studenten
- Gesundheitsreform: Drehbuchautoren sollten von Krankenkassen subventioniert werden!
News, Meinungen und Tipps für Autoren von Manfred Plinke
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Siehe auch: 16.2.2007 - Von Markus Hänsel bis zu Donatus Prinz von Hohenzollern - Gedanken zur Identität eines Autors im 20. und 21. Jahrhundert
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Wirbt Zuschussverlag unerlaubt mit dem Namen von Marcel Reich-Ranicki?
Die sogenannte "Deutsche Literaturgesellschaft" täuscht Autoren
Es wäre nicht zum ersten Mal, dass ein Zuschussverlag Autoren täuscht, indem er bekannte Namen aus der Literatur einsetzt. Ist nun, nach Elke Heidenreich, Marcel Reich-Ranicki das Opfer solcher tollen Geschäftsideen.
Die sogenannte "Deutsche Literaturgesellschaft", die u.a. mit Namen von Schriftstellern wirbt, deren Werke von den Nazis verboten worden sind, hat in einer Direktwerbung an Autoren so geworben:
"Einladung. Ihre Gedichte in einem Band mit einem Vorwort von Deutschlands berühmtesten Kritiker. Wir möchten Sie einladen, eines Ihrer Gedichte (oder mehr) zu unserem Sammelband 'Gedichte, die die Zeit überstehen' beizutragen. Der Gedichtband wird von Marcel Reich-Ranicki eingeleitet. (....)
Bis zu drei Seiten: 780 EUR, bis zu sechs Seiten: 980 EUR. (...)"
Zuvor hat derselbe Anbieter mit dem Namen von Elke Heidenreich geworben, die darüber empört ist: News vom 18.4.2009
Nun also Marcel Reich-Ranicki, dessen Stimme früher einmal von einem Stimmenimitator in einer Radiowerbung eines Zuschussverlags nachgeahmt wurde. Kennt die Dreistigkeit solcher Unternehmen keine Grenzen?
Andere Zuschussverlage
wie z.B. die Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe, schmücken sich gerne mit wohlklingenden Namen. Im Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel 6/2009 heißt es wörtlich: "Nach dem Urteil [des OLG Köln Az. 15 U 116/08 ] darf behauptet werden, dass die Verlagsgruppe 'bewusst wohlklingende Namen und Bezeichnungen von ähnlich renommierten Verlagen und Vereinigungen' führt, 'um so potentielle Autoren zu täuschen.'" Lesen Sie hier: Wohlklingende Namen
(Coverabbildung: "Mein Leben" von Marcel Reich-Ranicki, DVA 1999)