Schriftstellerfilme
Hier finden Sie Filme, in denen eine der Hauptfiguren Schriftsteller, Poet, Drehbuchautor ist. Es ist überraschend, wie viele es gibt und wie Schriftsteller gezeichnet werden: Oft etwas verschroben, teils Künstler und Bohemien, nicht immer als Verlierer, auch schon mal als Held.
Weitere Hinweise auf Schriftstellerfilme sind willkommen: autoren@autoren-magazin.de
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Trucker mit Herz Regie: Anthony Bowman, Buch: Veronika Jenet Australien 1998 Lastwagenfahrer Jack lebt im australischen Outback, wo seine Bekannte Ruby ein Café betreibt. Heimlich hat er einen Liebesroman geschrieben, sich allerdings nicht getraut, dies unter seinem Namen zu tun, sondern stattdessen hat er Rubys Namen dafür verwendet. Nachdem der Roman ein Bestseller geworden ist, taucht eine Verlagsagentin im Busch auf, um Ruby als vermeintliche Autorin nach Sydney einzuladen, wo sie einen neuen Roman vorstellen soll. Jack kann Ruby überreden, den Schein zu wahren, und verspricht, im Gegenzug ihre geplante Hochzeit mit einem Tierarzt zu bezahlen. Der Schwindel fliegt aber allmählich auf, Ruby löst die Verlobung mit dem Tierarzt, Jack veröffentlicht doch unter seinem Namen und kann schließlich Ruby für sich gewinnen. (vorgeschlagen von Norbert Schimmelpfennig) |
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Permanent Midnight Regie: David Veloz USA 1998 Der Autor Jerry Stahl (Ben Stiller) zieht nach Los Angeles und wird in Hollywood als Autor für die Serie “Alf” engagiert, gibt dann aber mehr Geld für Drogen aus, als er einnimmt. Durch diese Drogensucht macht er sich sowohl seine Karriere wie auch seine Ehe kaputt. Am Ende hat er eine Entziehungskur erfolgreich durchlaufen und darf seine inzwischen mit einem anderen verheiratete Ex-Frau (Liz Hurley) und die gemeinsame Tochter einmal wieder sehen, was aber nach deren Willen nicht zur Gewohnheit werden soll. Bis an sein Lebensende wird er verschuldet sein. (vorgeschlagen von Norbert Schimmelpfennig) |
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Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten - Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil USA 1984 und 1985 von Robert Zemeckis, Diane Thomas, Lewis Teague Joan Wilder (Kathleen Turner) schreibt romantische Abenteuergeschichten. Als ihre Schwester in Kolumbien entführt wird, reist sie dorthin, um die Schwester mit einem grünen Diamanten auszulösen. Auf dem Weg dorthin lernt sie Jack Colton (Michael Douglas) kennen, der sich zunächst als ihr Führer betätigt und mit dem sie sich schließlich verlobt. In der Fortsetzung wird sie von dem nordafrikanischen Herrscher Omar in dessen Palast eingeladen, damit sie dort ein möglichst romantisiertes Porträt von ihm schreibe. Stattdessen ergibt es sich, dass sie den Rebellen in dessen Land hilft, die einen weisen Mann, das “Juwel vom Nil”, verehren, und gemeinsam stürzen sie den Tyrannen. (vorgeschlagen von Norbert Schimmelpfennig) |
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Die Teufelin Regie: Susan Seidelman, nach Fay Weldon USA 1989 Mary Fisher (Meryl Streep) schreibt triviale Liebesromane und spannt der übergewichtigen Ruth Patchett (Roseanne Barr) deren Ehemann Bob (Ed Bugley jr.) und Kinder aus. Darauf beschließt Ruth, beider Leben zu zerstören, und schafft dies, indem sie ihr Heim in die Luft jagt und betrügerische Aktivitäten ihres Mannes zunächst auf die Spitze treibt und anschließend auffliegen lässt. Das nächste Buch von Mary wird ein Flop. Ruth’ Mann kommt ins Gefängnis und die Kinder zu ihr zurück, und Mary besinnt sich darauf, ernsthaftere Romane als bisher zu schreiben. (vorgeschlagen von Norbert Schimmelpfennig) |
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Sweet Liberty Regie: Alan Alda USA 1985 Ein Roman von Prof. Michael Burgess über eine Episode im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg soll verfilmt werden, und Prof. Burgess sichert sich seine Mitwirkung daran zu. Dabei ist er vor allem daran interessiert, dass die historischen Tatsachen beachtet werden. Am Set jedoch lernt er die Praktiken im Filmgeschäft kennen, und die Vorstellungen des Regisseurs über die Publikumswirksamkeit des Films decken sich vielfach nicht mit den seinen. Es gelingt ihm aber, die Hauptdarsteller auf seine Seite zu ziehen, so dass die verschiedenen Interessen einander annähern können. (vorgeschlagen von Norbert Schimmelpfennig) |
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Sideways (USA 2004), 121 Min. Drehbuch: Alexander Payne, Jim Taylor nach dem Roman von Rex Pickett Regie: Alexander Payne Kritik von Christine Jakeman In Sideways geht es um Wein, Frauen und das ewige Thema Selbstfindung. Miles, College-Dozent für Literatur, der gerade sein drittes Buch vollendet, aber noch nie eine Veröffentlichung bekommen hat, und sein Freund Jack, ein Schauspieler, der nur noch Werbesports dreht und jedem Weiberrock hinterherläuft, wollen in der letzten Woche vor Jacks Hochzeit Abschied vom Junggesellendasein nehmen. Dabei gehen beide von grundverschiedenen Voraussetzungen aus, und daraus entsteht die Geschichte. Diese Geschichte ist teils komisch, teils tragisch, subtil und vulgär zugleich. Ein Film ohne Stars, aber mit exzellenten Schauspielern, die die Extreme in der amerikanischen Gesellschaft glaubhaft darstellen. |
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Die Eule und das Kätzchen, USA 1970 Nachtclubtänzerin und Gelegenheitsprostituierte (Barbara Streisand) trifft Schriftsteller (George Segal). Sie nennt sich im Moment gerade Doris, er ist in Wirklichkeit Buchverkäufer bei Doubleday’s und träumt von einer Schriftsteller-Karriere. Als die beiden zusammentreffen, ist das für ihn der intellektuelle Supergau. Er sieht sich ihr geistig weit überlegen, aber durch Doris findet er am Ende heraus, daß er doch nur ein einfacher Buchverkäufer ist. Mit zum Schreien komischen Szenen und aberwitzigen Dialogen hält Herbert Ross der amerikanischen Gesellschaft einen Spiegel vor und entlarvt die sogenannten Normalen. Ein total verrückter Film. |
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Tod auf dem Nil, GB 1977, Eine illustre Gesellschaft trifft Hercule Poirot (Peter Ustinov) auf einem Nildampfer an, u.a. die etwas verrückte Schriftstellerin Salome Otterbourne (Angela Lansbury). Natürlich dauert es nicht lange, bis der erste Mord passiert. Leider macht Mrs. Otterbourne dabei eine Beobachtung, die sie das Leben kostet. Ein klassischer Whodunit mit großem Staraufgebot und furchtbar vielen Verwicklungen, die nur Hercule Poirot entwirren kann.
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D.O.A.- Bei Ankunft Mord, USA 1988 Sein letztes Buch hat Anglistik-Professor Dexter Cornell (Dennis Quaid) vor vier Jahren veröffentlicht. Jetzt tritt er auf der Stelle. Da geschehen plötzlich mehrere Morde an der Uni. Auch Cornell wird vergiftet. Als er es merkt, bleiben ihm noch vierundzwanzig Stunden, um herauszufinden warum. Es geht um das brillante Buch eines Studenten und einen Professor, der weder vor geistigem Diebstahl noch vor Mord zurückschreckt.
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Manhattan Murder Mystery, USA 1993 Als der Verleger Larry Lipton (Woody Allen) und seine Frau Carol (Diane Keaton) vom plötzlichen Tod ihrer Nachbarin erfahren, zweifelt Carol an einem natürlichen Tod. Sie hält den Ehemann für den Mörder und sucht mit detektivischer Kleinarbeit nach Beweisen. Eine gelungene Parodie auf das Krimi-Genre mit den abwegigsten Wendungen, denen man irgendwann nicht mehr folgt. Marica (Anjelica Huston), Ex-Kellnerin, Ex-Poeten-Geliebte, Autorin und Poker-Lehrerin, faßt deshalb am Schluß noch einmal alles zusammen. Woody wie wir ihn kennen: bissig, witzig, absurd, neurotisch.
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Manhattan, USA 1979 Vor der Schwarz-Weiß-Kulisse Manhattan erzählt dieser Film die Liebesgeschichte von Isaac Davis (Woody Allen), 43 und Comedy-Schreiber, und Tracy (Mariel Hemingway), einer 17-jährigen Studentin. Isaacs Freunde haben alle irgendwie mit dem Schreiben zu tun und treffen sich regelmäßig bei "Elaine's" zu tiefgreifenden Gesprächen über Kunst und "pseudointellektuellen Mist". Phantastisch fotografiert.
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Dr. Schiwago, USA 1965 Der Film erzählt die Geschichte des russischen Arztes und Poeten Dr. Schiwago (Omar Sharif) zur Zeit der Oktoberrevolution. Ein Hollywood-Epos um Liebe und Leidenschaft mit massivem Staraufgebot (Alec Guinness, Rod Steiger, Julie Christie, Geraldine Chaplin, Rita Tushingham, Klaus Kinski) und imposanten Bildern. Ein Film von David Lean. Was gibt es da noch zu sagen? Großes Kino! |
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Besser geht's nicht, (As Good as it gets) USA, 1997 Der Schriftsteller Melvin Udall (Jack Nicholson) leidet gleich an einer ganzen Handvoll Neurosen. Er führt ein zurückgezogenes Schriftstellerleben, kann nicht auf Fugen treten, beschimpft seinen schwulen Nachbarn und besteht auf der peinlich genauen Einhaltung seines Tagesablaufes. Der Schriftsteller hat bereits 62 Bücher geschrieben, was ihn bewegt, ist die Frage: Was ist Liebe. Da passiert es: Als seine Kellnerin (Helen Hunt) in seinem Stammlokal eines Tages fehlt, bringt ihn das total aus dem Tritt. Der Film gilt zwar als Komödie, hat aber durchaus ernsten Hintergrund. Beste Unterhaltung mit viel schwarzem Humor und zynischen Sprüchen von Nicholson, der für diese Rolle den Oscar bekam.
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Eine Leiche zum Dessert, USA 1975 Truman Capote selbst spielt in dieser Komödie den Millionär Lionel Twain, der die berühmtesten Detektive der Welt zum Wochenende auf sein Schloß einlädt, um sie bei der Lösung eines Mordfalles herauszufordern. Zwar haben sie im Film andere Namen, aber Miss Marple (Elsa Lanchester), Charlie Chan (Peter Sellers), Hercule Poirot (James Coco)oder Philip Marlowe (Peter Falk) sind eindeutig erkennbar. Alec Guinness spielt den Butler, der diesmal nicht der Mörder, sondern der Ermordete ist. Zum Schluß teilt Mr. Twain kräftige Hiebe auf die Krimi-Literatur aus, die den Leser bis zu den letzten Seiten mit miesen Tricks, konstruierten Zufällen und plötzlich neu auftretenden Charakteren hinhält. Ein erstklassiges Staraufgebot, verrückte Ideen und eine absurde Handlung, gewürzt mit angelsächsischem Humor.
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Frühstück bei Tiffany, USA 1960 Das New Yorker Callgirl Holly Golightly (Audrey Hepburn) ist auf der Suche nach einem Millionär zwecks Heirat. Ihr Nachbar Paul Varjak (George Peppard) ist Schriftsteller und hat es sogar zu einer Buchveröffentlichung gebracht, die jedoch den Mann nicht ernährt. Deshalb läßt er sich von seiner „Dekorateurin“ aushalten. Während Holly keine Skrupel hat, sich von ihren reichen Freunden 50 Dollar für die Toilette geben zu lassen, ist Paul mit seiner Situation unzufrieden, was sich in Schreibblockaden äußert. Schließlich verläßt er seine Mäzenin, und dann klappt's auch mit dem Schreiben wieder. Audrey Hepburn ist bezaubernd. Henry Mancinis Melodie Moon River bekam gleich 2 Oscars. Ein Film voller Humor, der zu Recht ein Klassiker wurde.
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Ein Zimmer mit Aussicht, GB 1985 Die junge Engländerin Lucy (Helena Bonham Carter), die Körper und Temperament in ein viel zu enges viktorianisches Korsett zwängen muß, lernt auf einer Italienreise den jungen George (Julian Sands) kennen. Bei einem Ausflug ringt Heißsporn George Lucy einen Kuß ab. Dabei werden sie von Anstandscousine Charlotte (Maggie Smith) überrascht. Lucy verpflichtet Charlotte zum schweigen. Doch mit von der Landpartie war die Schriftstellerin Eleanor Lavish (Judi Dench). Wieder zu Hause, muß Lucy erfahren, daß diese die Liebesszene für ihren neusten Roman verwendet hat.
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Sprich mit ihr Reiseschriftsteller Marco und ausgebildeter Pfleger Benigno begegnen sich im Krankenhaus, weil beide eine Freundin haben, die im Koma liegt. Almodovars Meisterwerk!
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Alles über meine Mutter Mutter und Sohn leben liebend zusammen, vielversprechender Teenager-Sohn schreibt und redet sehr klug, will Schriftsteller werden, als er dem Taxi einer Schauspielerin nachläuft, von der er ein Autogramm möchte, wird er überfahren. Hier kommt die Problematik der Organspende ins Spiel und es wird durch Gespräche und Bilder gezeigt, was die Angehörigen, die bereits im Schockzustand sind durchmachen. Die Mutter flüchtet aus ihrer Wohnung, sucht eine alte Freundin aus den Zeiten als sie noch auf dem Strich ging, trifft aidskranke Nonne, die ein Kind von dem skrupellosen Transvestiten erwartet, der auch der Vater ihres Sohnes war.
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Betty Blue – 37.2 am Morgen Junger erfolgloser Schriftsteller, der hoffnungslos sein Manuskript an die Verlage schickt, lebt mit seiner Freundin, die an sein Genie glaubt. Sie rächt sich am uneinsichtigen Verleger und dessen kränkenden Verlagsabsagen, verliert ihr Kind, dann den Verstand und dämmert in der Psychatrie im Bett festgeschnallt unter Drogen dahin bis ihr Schriftstellerfreund sie erlöst.
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Shakespeare in Love Historischer Ausstattungsfilm mit Joseph Fiennes und Gwyneth Paltrow, in dem wir das berühmte Schauspielhaus in London und seinen jungen Theaterstückeschreiber begegnen. Es geht um Inszenierungen, genügend Zuschauer, Geldmangel bei Direktor und Schriftsteller, um Schriftstellerkonkurrenz und natürlich Liiiiebe.
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Nachtblende mit Romy Schneider, Klaus Kinski in Nachtblende(gekürzte Fassung) Musik fürchterlich, Plot/Figuren nicht überzeugend, Schriftsteller schreibtrocken und impotent, lächerliche Figur hophop hophophop, Fotograf, der zu Enthüllungsfotos von Mafia erpreßt wird, verliebt sich in Schauspielerin, die verheiratet aber ohne Engagement ist und Sado/Maso-Pornofilme zum Gelderwerb macht, weil ihr Schriftstellermann aus- und abgebrannt ist, dann Selbstmord begeht und sein treues Frauchen ihm folgt
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Lucia und der Sex Es beginnt mit dem überwältigenden Liebesgeständnis einer jungen Frau an den Schriftsteller Lorenzo, dessen Buch sie bewundert. Heiße Liebesszenen, wunderbare Kameraführung, poetische Aussagen. Als seine Muse oder die Liebeslust ihn zu einem enttäuschenden Buch und in den Schreibstau führen, verscheindet der Geliebte ohne Abschied auf mysteriöse Weise. Auf der Suche nach ihm landet Lucia auf einer Trauminsel: Formentera, wo es erst richtig märchenhaft und dramatisch wird.
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Cyrano de Bergerac Von Anfang bis Ende wird hier in Versen parliert, ob beim Fechten, Leiden, Lieben, Hungern – Die einzige weibliche Hauptfigur ist hinreißend schön, anspruchsvoll was Liebeslyrikgeständnisse angeht und ziemlich schwer von Begriff, wenn es darum geht, den wahren Kerl, nämlich Gérard Depardieu, zu erkennen.
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Kika Ein sehr böser, sehr verdorbener, sehr skrupelloser Schriftsteller, wie es ihn im echten Leben natürlich niemals geben würde, spielt allen etwas vor. Almodovar hat Kirche, Medien, Polizei und Sexbesessenheit satirisch mit im Visier, Farben und Dekor sind hinreißend und bringen wintermüde Augen zum leuchten. Auch wenn es am Schluss ein bißchen heftig zugeht – eine Freude.
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Barton Fink preisgekrönte Satire über einen Drehbuchautor mit Schreibhemmung, der er nach einer heißen Affäre und einer Begegnung mit einem nicht-fiktionalen Killer seinen Schreibstau überwindet ...
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Diese Liebe Die wunderbare Biografie von Marguerite Duras, Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Regisseurin. Der Film zeigt die letzten 16 Jahre ihres Lebens, die sie mit dem 40 Jahre jüngeren Philosophiestudenten Yann Andreas gemeinsam gearbeitet und gelebt hat.
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Harry außer sich Harry Block hat einen Bestseller geschrieben – über private Erlebnisse und Liebesbeziehungen, über seine Familie und Freunde. Und die erkennen sich in dem nur ungenügend veränderten Charakteren. Sie wünschen ihn alle zum Teufel und machen ihm die Hölle heiß. Dort landet er schließlich, aber nach einem match mit dem Teufel ...
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Forrester- gefunden Einen einzigen Roman hat der berühmte Schriftsteller Forrester geschrieben (wie J.D. Salinger?) und der hat ihn für alle Zeiten berühmt gemacht. Danach ist er verschollen und für niemand auffindbar. Bis der 16-jährige Jamal, schwarzer Basketball-Spieler und Literaturtalent ihn herausfordert und zu seinem strengen Tutor macht. Sean Connery ist der eigenbrötlerische Schriftsteller, der es dem jugendlichen Nachwuchsautor nicht leicht macht: Übers Schreiben und das sich Durchsetzen, mit einem märchenhaften Ende.
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Rossini - oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief Im Feinschmeckerlokal 'Rossini' trifft sich tagtäglich die Cremé de la Créme der Münchner Kultur-Schickeria. Am Tisch werden Geschäfte ebenso angebahnt wie Liebesaffären, Potenzprobleme ebenso diskutiert wie Migräne-Anfälle. So versucht etwa die Journalistin Charlotte vergeblich den Regisseur Uhu Zigeuner zu verführen, der Produzent Oskar Reiter bemüht sich um die Verfilmungsrechte eines Beststellers und die bezaubernde Valerie kann sich nicht zwischen Reiter und dem Lyriker Bodo Kriegnitz entscheiden - ein ziemlich deutscher Film.
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Jim Carroll - In den Straßen von New York
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Sade - Folge Deiner Lust 1794 soll der Freigeist und Atheist Marquis de Sade von Robespierre liquidiert werden. Doch seine bürgerliche Geliebte Marie-Constance sorgt dafür, dss er in ein Gefängnis-Sanatorium kommt, wo er Theateraufführungen insziniert, wie ein Besessener schreibt und die junge, unerfahrene Emilie kennenlernt....
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Club der toten Dichter (Dead Poets Society, USA 1989) Der Lehrer John Keating (Robin Williams) eckt mit seinen unkonventionellen Lehrmethoden bei seinen konservativen Kollegen an. Nach anfänglicher Skepsis seiner Schüler, kann er die Jungen für sich gewinnen. Er vermittelt ihnen, was seiner Ansicht nach wichtig im Leben ist: Den eigenen Weg zu finden und keine Angst zu haben, diesen zu gehen. "Macht was Außergewöhnliches aus Eurem Leben" ist seine Botschaft. Um die Jungen zu inspirieren und neugierig auf das Leben zu machen, sollen sie selbst Texte schreiben. Der Film ist gespickt mit Zitaten von Frost und Whitman. Vielleicht kein Schriftsteller - Film im eigentlichen Sinne, aber ein wunderschönes Plädoyer für die Macht der Poesie und des geschriebenen Wortes.
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Misery (Misery, USA 1990) Der Autor Paul Sheldon (James Caan) schreibt sein letztes Buch einer Serie um die Titelheldin "Misery". Diese Figur läßt Sheldon in diesem letzten Werk sterben. Als Sheldon mit dem Auto verunglückt, rettet ihn Annie, eine Krankenschwester. (Kathy Bates). Sie versorgt den Verletzten und entpuppt sich nach kurzer Zeit als obsessiver Fan des Autors und seiner Misery-Reihe. Sie zwingt den Autor, das Ende des letzten Bandes in ein Happy-End zu verwandeln, weil sie den Tod Miserys nicht ertragen kann. Da er sich weigert, ist er fortan den Schikanen Annies ausgesetzt. Die Situation spitzt sich zunehmend zu und am Ende erschlägt Sheldon Annie mit der Schreibmaschine.
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Shining (The Shining, Grossbritannien 1979 ) Dies ist ebenfalls eine Verfilmung nach einen Roman von Stephan King. Jack Torrance (Jack Nicholson) zieht für die Wintermonate mit Frau und Kind in ein einsames, in den Bergen gelegenes Hotel, um dort den Job des Hausmeisters auszuüben und einen Roman zu schreiben. Doch Jack wird in der Einsamkeit langsam wahnsinnig und versucht seine Familie zu ermorden.
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Smoke - Raucher unter sich (Smoke, USA 1994) In Auggie Wrens (Harvey Keitel) Tabakladen trifft sich die Nachbarschaft. Der Autor Paul Benjamin (William Hurt) ist regelmäßiger Kunde. Seit seine Frau von einem Bankräuber erschossen wurde, befindet sich der Autor in einer tiefen Krise, die sich unter anderem in einer Schreibblockade zeigt. Er nimmt einen jugendlichen Herumtreiber bei sich auf. Auggie bekommt Besuch von seiner Ex- Frau, die ihn um Hilfe bittet. Ihre Tochter ist drogenabhängig und schwanger. Der Film erzählt mehrere Episoden, die jedoch miteinander verknüpft sind. Vorlage ist eine Kurzgeschichte von Paul Auster. Eine Liebeserklärung an Brooklyn und seine Menschen. Wurde 1995 mit dem Silbernen Bären auf der Berlinale ausgezeichnet. Es gibt eine Fortsetzung: "Blue in the face"(USA 1995, Regie: Wayne Wang, Paul Auster).
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Wonderboys (Wonderboys, USA 2000 ) Der Literaturprofessor Grady Tripp (Michael Douglas) hat Pech. Er hat eine Schreiblockade, sein letzter Bestseller ist schon eine Weile her, seine Frau hat ihn verlassen, da er ein Verhältnis mit der Frau des Dekans hat. Sein Lektor (Robert Downey Jr.) macht mächtig Druck. Zusätzlich nimmt er den Studenten James Leer (Tobey Maguire) unter seine Fittiche, ein begnadetes Schreibtalent. Michael Douglas wie man ihn nicht kennt, als kauziger Prof, mit Brille und immer einen Joint zur Hand. Der Titelsong "Things have changed" stammt von Bob Dylan und bekam einen Oscar.
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The Hours (The Hours, USA 2002) Drei Frauen, drei Epochen, ein Roman. Virginia Woolf (Nicole Kidman) schreibt in den 20'ern an ihrem Werk "Mrs Dalloway". In den 50'ern ist dieses Buch eine Art Lebenshilfe für die Hausfrau Laura (Julianne Moore). Im dritten Erzählstrang kümmert sich Clarissa (Meryl Streep) um ihren aidskranken Freund. (Ed Harris). Sie wird liebevoll Mrs. Dalloway von ihm genannt. Ein großes Staraufgebot, tolle Musik von Philip Glass. Kein Popcorn-Kino.
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Basic Instinct (Basic Instinct, USA 1992) Der Cop Nick Curran (Michael Douglas) hat einen Mordfall zu untersuchen. Die Hauptverdächtige Catherine Tramell (Sharon Stone) ist Autorin von Kriminalromanen. Ihre fiktiven Geschichten werden nach und nach Wirklichkeit, und so sieht sich Curran bald in ernster Gefahr. Sharon Stone als Femme Fatale. Die Szene mit dem lasziven Übereinanderschlagen der Beine ging in die Filmgeschichte ein.
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Swimmingpool (Frankreich 2003 ) Die Schriftstellerin Sarah Morton (Charlotte Rampling) verbringt einige Wochen des Sommers in dem Landhaus ihres Verlegers in Frankreich. Sie möchte dort Inspirationen für ihr neues Buch sammeln. Da taucht Julie (Ludivine Sagnier), die Tochter des Verlegers auf. Die so unterschiedlichen Frauen geraten anfangs aneinander bis Sarah Julies Tagebuch findet. Dann gibt es einen Toten. Sarah hat aufgrund dieser Ereignisse genug Stoff für ihr neues Buch. Doch hat sich das alles wirklich abgespielt? Schwer zu entschlüsselnder Thriller, etwas langatmig. Überzeugende Darsteller.
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"Betty und ihre Schwestern" Concord, Massachusetts im 19. Jahrhundert: Während der Vater sich an der Front des amerikanischen Bürgerkriegs durchschlägt, kämpfen Mutter March und ihre vier Töchter zu Hause gegen die Misslichkeiten des Alltags und die Tücken des Erwachsenwerdens. Im Mittelpunkt jedoch steht die zweitälteste Jo, die wie besessen Geschichten schreibt und "töten würde, um nach Harvard zu kommen". Jo verlässt schließlich die Familie, um in New York an ihrer Schriftstellerkarriere zu arbeiten. Anfänglich kann sie aufgrund einer patriarchalischen Gesellschaft nur unter männlichem Pseudonym veröffentlichen, feiert jedoch am Ende durch die Unterstützung (und Liebe) des deutschen Professors Friedrich ihren Triumph mit der Veröffentlichung eines Roman über ihre Familie.
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Down with love
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Der Mann, der die Frauen liebte Bertrand Morane liebt die Frauen - zu sehr. Und zu viele. Schließlich schreibt er seine memoiren, sein Arzt rät ihm sein Buch zu veröffentlichen: "Es gibt nichts Schöneres als ein selbstgeschriebenes Buch zu veröffentlichen, es gibt nichts Schöneres! - - Außer vielleicht, man bringt ein Kind zur Welt, das neun Monate im eigenen Leib herangewachsen ist ..."
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Piñero (USA 2001) Der Puertoricaner Miguel Piñero war eine der schillerndsten Persönlichkeiten der New Yorker Literatur- und Theaterszene in den 70er und 80er Jahren und gilt als einer der Urväter der Slam Poetry. Er gründete das Nuyorican Poets Cafe und war sowohl ein hochbegabter Autor als auch ein Junkie, Dealer und Dieb. Mit seinem im Gefängnis geschriebenen Debüt „Short Eyes“ wurde er für den Theaterpreis „Tony“ nominiert. Die filmische Künstlerbiographie abseits von Elfenbeintürmen und Mainstream zeigt Benjamin Bratt als ebenso unbequemen wie charismatischen Dichter, der 1988 im Alter von 42 Jahren starb. Insgesamt ein packender Film in mitreißendem Tempo, auch wenn spektakuläre Abstürze leider häufiger im Mittelpunkt stehen als Miguel Piñeros Kreativität als Künstler.
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Adam - Ein Kapitel für sich Der Verlagsangestellte Adam (Dylan Walsh) steht kurz vor seinem 30. Geburtstag und damit vor einer existentiellen Krise. Sein Jahrhundertroman, den er bis zu diesem von ihm festgelegten Stichtag fertigstellen wollte, wird von der Lektorin als Schund tituliert und landet auf dem Berg abgelehnter Manuskripte. Der Traum von der großen Schriftstellerkarriere scheint geplatzt, die Euphorie mutiert zu einem schwarzen Loch, in das Adam sich verkriecht. Er beginnt, über seine Fehler nachzudenken und macht sich schließlich wie ein Besessener daran, sein Leben aufzuschreiben.
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Before Sunset Wer "Before Sunrise" gesehen hat, kann das Wagnis von Richard Linklaters neuem Film "Before Sunset" nicht auslassen: Damals lernten sich der Texaner Jesse (Ethan Hawke) und die Pariserin Céline (Julie Delpy) im Zug nach Wien kennen, plauderten und schlenderten durch die Stadt und schliefen miteinander. Jetzt treffen sie sich als Mittdreißiger wieder: Er, als Schriftsteller in Paris auf Lesereise, sie, die Umweltaktivistin mit Projekten in Europa. Céline kommt zur Lesung Jesses - und wir freuen uns über das Wiedersehen, den erneuten Spaziergang und die Gespräche. - Alles andere als ein Actionfilm, ein kluger Schriftstellerfilm, in dem natürlich viel geredet wird: "Ist nicht alles Schreiben autobiografisch?", antwortet der junge Schriftsteller auf die Frage einer Journalistin.
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Colette In "Colette, une femme libre", den sechs Millionen Zuschauer in Frankreich gesehn haben, ging es nicht um die berühmte Autorin, schrieb Le Monde: "Die Schriftstellerin ist schlicht nicht präsent." Vielmehr ging es um den Tod von Marie Trintignant, die mit ihrem Freund Bernard Cantat und ihrer Mutter als Regisseurin in Litauen filmte und von Cantat erschlagen wurde. Das "Medienereignis Nummer eins des Jahres 2003" enthalte "alle Elemente einer griechischen ... Tragödie: Zwei Familien, die Trintignants und die Cantats, sind die kollektiven Darsteller. Zwei Welten, das Film-Universum und die Rockszene, bilden einen zweistimmigen antiken Chor." Sicher bald auch in Deutschland zu sehen.
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Mambo Italiano Die Barberinis haben einen Nesthocker, den dreißigjährigen Sohn Angelo, der sich als schwul outet, statt zu heiraten und für Bambinis zu sorgen. Doch er träumt davon, Drehbücher für Fernsehserien zu schreiben, findet aber nie die richtigen Storys. Regisseur Emile Gaudreault und Autor Steve Gallucio greifen tief in alle vergnüglichen Pasta-Klischees. Nach allerhand Turbulenzen kommt es zum Happy-End. Und Angelo hat endlich eine gute Geschichte - für sein Drehbuch.
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Mein blühendes Geheimnis Amanda Gris heißt das Pseudonym einer Schriftsellerin, die Trivialliteratur schreibt, schöne Kitschromane. Verzweifelt über die sich ankündigende Trennung von ihrem Mann unternimmt sie einen Selbstmordversuch und schreibt düstere Geschichten über den Tod - die aber wollen ihre Lektorin und der Verleger nicht haben. Sie begegnet dem Kulturchef einer großen Zeitung, der ihr anbietet, einen Verriss über den neuesten Amanda Gris-Roman zu verfassen - und die Probleme beginnen erst richtig. Ein wunderbarer Almodovar-Film, den es jetzt auf DVD gibt!
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The Door in the Floor Der introvertierte Student Eddie (Jon Foster), der Schriftsteller werden will, kommt als Praktikant in das Haus des exzentrischen Kinderbuchautors Ted Cole (Jeff Bridges) und seiner Frau Marion Cole (Kim Basinger) mit der vierjährigen Tochter Ruth. Der junge Eddie lernt weniger etwas über das Schreiben, als über das Leben und die Liebe: Marion Cole und er haben eine leidenschaftliche Affäre, während der Ehemann sich mit seinen Maler-Modellen vergnügt. In einer Schlüsselszene des Films gibt Ted Eddie den Rat, beim Schreiben an den Leser zu denken und auf genaue Details zu achten. Die bekommt Ted später zu lesen …
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Hautnah Der Schriftsteller Dan verdient sein Brot als Nachrufschreiber, selbst als er später einen Roman veröffentlicht, wird es ein Flop. In dem Film geht es auch weniger ums Schreiben, sondern um eine Vierecksbeziehung: Eine frühere Stripperin, eine Fotografin, ein Dermatologe - und der Schriftsteller, dessen Charaktereigenschaften möglicherweise berufsbedingt sind, oder umgekehrt. Sein Roman basiert auf der Lebensgeschichte seiner Stripper-Freundin und ist offenbar sehr explizit - wie auch die Sprache in diesem Film. Erstaunlich, wie sich alles aus guten Dialogen erschließt.
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Was das Herz begehrt Wie mache ich aus einer Liebesgeschichte, in der beide Partner zwischen 55 und 65 sind, einen attraktiven Film? Nancy Meyers setzt auf Situationskomik, spitze Dialoge und bissigen Witz, vor allem aber auf ihre beiden Hauptdarsteller Nicholson und Keaton, die aus der eher schwachen Story mit Humor und Schlagfertigkeit gute Unterhaltung machen. Die Seitenhiebe auf gesellschaftliche Klischees treffen ins Schwarze. Im Vordergrund des Films steht die Liebesgeschichte und nicht Erica (Keaton) als Autorin, die von Keaton teilweise persifliert dargestellt wird und, wie man sich das bei Starschriftstellerinnen so vorstellt, einen jungen attraktiven Liebhaber hat. Keine Story mit Tiefgang, aber alles in allem ein witziger, romantischer, liebevoll gespielter Film für einen netten Abend zu zweit.
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Alex & Emma Alex ist ein Schriftsteller mit Spielschulden, die eine Kuba-Mafia in einem Monat von ihm eintreiben will - das freut den Verleger, denn so muss der Autor endlich sein Werk abliefern, um an den Vorschuss zu kommen. Nur leidet unser Schriftsteller gerade an einer Schreibblockade. Er engagiert eine Stenotypistin, mit der er zusammen den Roman schreibt und die sich ständig einmischt. Gleichzeitig sehen wir, wie sich die Handlung des Romans in einem Film entwickelt. Viel Schreiben und Diskutieren und paralell der Roman im Film, ansonsten flache Unterhaltung.
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Der Liebhaber, frz. Originaltitel L'amant, F/GB 1992 "Sehr früh in meinem Leben war es bereits zu spät." Mit diesem ersten Satz setzt Jean-Jacques Annaud den intellektuellen Anspruch für diesen Film. Aus der Sicht der Schriftstellerin Marguerite Duras, erzählt er in kunstvollen Bildern die Geschichte einer verbotenen Liebe im Saigon der 20er Jahre zwischen einer fünfzehnjährigen Französin (Jane March als Marguerite Duras) und einem sechsunddreißigjährigen Chinesen. Die expliziten Liebesszenen führten seinerzeit zu heftigen Diskussion und sorgten leider auch dafür, dass dieser poetische Film gründlich missverstanden wurde. Wenn der Vergleich aus der Fotografie erlaubt ist: Der Liebhaber ist keine Pornographie, er ist ein Akt.
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DAS GEHEIME FENSTER, USA 2004 Romanautor Mort Rainey (Johnny Depp) zieht sich nach der Trennung von seiner Frau in eine einsame Hütte zurück. Er hat eine Schreibblockade. Ein Unbekannter taucht auf und behauptet, Rainey habe seinen Roman Secret Window gestohlen und unter seinem Namen veröffentlicht. Wer ist der Unbekannte? Bildet sich Rainey alles nur ein? |
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